Friedhof

Katholischer Friedhof der St. Luzia Gemeinde Oberveischede

Friefhofsatzung und Gebührenordnung

Die kath. Kirchengemeinde St. Luzia Oberveischede, vertreten durch den Kirchenvorstand, hat mit Genehmigung des Erzbischöflichen Generalvikariats vom 21. April 2009 GZ: 1.7/4012-45-2/84 eine neue Friedhofssatzung beschlossen. Gleichzeitig wird eine neue Friedhofsgebührensatzung sowie ein Gebührentarif festgelegt. Der Gebührentarif bzw. die Friedhofsgebührensatzung wurde mit Datum vom 11. August 2009 AZ: 48.4-12 von der Bezirksregierung Arnsberg genehmigt.

Zum Download stehen folgende Dokumente in der vollständigen Fassung an:

Friedhofsatzung.pdf

Gebührenordnung.pdf

Auszugsweise werden hier bereits die wichtigsten Änderungen aus der neuen Satzung vorgestellt:

1. Abfall

Abraum und Abfälle dürfen zukünftig nicht mehr auf dem Friedhof entsorgt werden. Probeweise stellt die Kirchengemeinde Abfallbehälter für Biomüll für die Dauer der Pflanzzeiten im Frühjahr und Herbst bis auf weiteres zur Verfügung. Die Kirchengemeinde behält sich vor, diese Regelung jederzeit rückgängig zu machen. Friedhofnutzer werden gebeten jeden anderen Abfall wie Papier, Kunststoff und Restmüll zu Hause zu entsorgen.

2. Grabfelder

Erstmalig entstehen auf dem Friedhof räumlich zwei von einander getrennte Grabfelder für Urnengrabstätten mit und ohne Gestaltungsmöglichkeiten. Zukünftig besteht die Möglichkeit, ein Grabfeld für die Bestattung einer Urne mit einer individuellen Bepflanzung oder eine in den Maßen und der Gestaltung vorgeschriebene Grabplatte ohne weitere Bepflanzung zu wählen (eine weitere Pflege der zuletzt genannten Urnengrabstellen durch den Nutzungsberechtigten entfällt somit). Beide Grabfelder sind in einem Gestaltungsplan des Friedhofs gekennzeichnet und werden der Reihe nach belegt.

3. Nachbarschaftshilfe

Das Ausheben von Grabstellen durch Nachbarschaftshilfe ist aus versicherungsrechtlichen Gründen zukünftig nicht mehr gestattet. Im Sinne dieses langjährigen Brauches in Oberveischede prüft der Kirchenvorstand derzeit, ob die Möglichkeit besteht, diese Tradition unter bestimmten Voraussetzungen fortzuführen.

4. Grabmale

Auf Reihen- und Wahlgrabstätten (Doppelgrabstätten) sind nur noch stehende Grabmale in den vorgegebenen Maßen zulässig. Auf Urnengrabstätten mit Gestaltungsmöglichkeiten dürfen nur auf einem Sockel liegende Grabmale angebracht werden. Hiermit trägt die Kirchengemeinde einem einheitlicheren Gesamtbild Rechnung.

5. Gewerbliche Betätigung

Bei Anmeldung einer Beerdigung wird von der Kirchengemeinde ein Exemplar der gültigen Satzung ausgehändigt. Des Weiteren erhalten die Steinmetze aus der Umgebung ebenfalls eine Kopie der Satzung. Der Nutzungsberechtigte und die von ihm beauftragten Gewerbetreibenden auf dem Friedhof sind verpflichtet, sich über die Details der Satzung vor Ausführung einer Grabstelle zu informieren.

6. Gebühren

Mit der neuen Satzung wird auch ein neuer Gebührentarif in Kraft treten, der unter anderem nun die Tarife für die unterschiedlichen Urnengrabstätten enthält. Hierbei konnte aus rechtlichen Gründen nicht nach Ortsansässigkeit und der Konfessionszugehörigkeit des Verstorbenen unterschieden werden. Die Kirchengemeinde behält sich das Recht vor, über die Bestattung von nicht zur Kirchengemeinde gehörenden Personen zu entscheiden.