Heiligenhäuschen der Mutter von der immerwährenden Hilfe

... ein Bild­stock in der Kimicke am Verbindungsweg von Dahl/Friedrichsthal nach Günsen

 

 

Pfarrer Steiling hat den Bild­stock mit dem unver­sehrt gebliebenen Mo­saik der Mutter von der immerwährenden Hilfe in der Kimicke am Verbindungsweg von Dahl/Friedrichsthal nach Günsen am Freitag, 19. Oktober 2007, eingeweiht.

Olper Hand­werker haben das vom Orkan Kyrill zer­störte Heiligenhäuschen in den letzten Wochen unentgelt­lich aufgebaut. So kann es wieder Ziel einer Wanderung und einiger Minuten der Stille sein.

Ein Dankeschön gilt allen Helfern!

      

 

Einen Besuch ist

das neue Muttergotteshäuschen

mit dem schönen Mosaik wert.

 

 

Vor einiger Zeit wurde eine kleine Tafel angebracht, die noch mehr von dem Bildstock erzählt. Hier der Text:

 

Mutter von der Immerwährenden Hilfe 

Der aus Günsen stammende junge Soldat Franz Becker brachte im September 1918 als Dank für die gesunde Heimkehr aus dem Ersten Weltkrieg an dieser Stelle ein Bildnis der Mutter von der Immerwährenden Hilfe an.

Franz Becker verunglückte 1919 im Bergbau tödlich. Er hatte aber auch gelobt, vom ersten Geld, das er verdiente, ein Häuschen für das Bildnis zu bauen. In Erfüllung dieses Gelöbnisses ließ seine Mutter hier das Heiligenhäuschen errichten. Am 27.9.1921 wurde es eingeweiht.

Der Orkan Kyrill zerstörte den Bildstock am 18.1.2007. Auf Anregung des Freundeskreises des Heiligenhäuschens baute Maurermeister Paul-Josef Venc es im selben Jahr mit Unterstützung Olper Handwerker wieder auf.

Das Mosaik war beim Sturm unversehrt geblieben. In den 1950er Jahren hat es der Olper Kirchenmalermeister Johannes Rademacher nach der bekannten Ikone aus Kreta geschaffen.