Marienkapelle Neuenkleusheim

Marienkapelle in der Beismicke Neuenkleusheim

Die kleine, im barocken Stil erbaute Marienkapelle ist inzwischen von vielen Pilgern, Wanderern und Spaziergängern besucht worden. Die Neuenkleusheimer gehen jedes Jahr zum Fest Maria Himmelfahrt (15. August) in Prozession in die Beismicke und feiern vor der Kapelle unter den hohen Buchen eine Hl. Messe, die vom Musikverein mitgestaltet wird. (Autorin Hildegard Brüggemann)

mehr zu Geschichte siehe unter www.neuenkleusheim.de/attraktion/marienkapelle/kapelle_history.htm

 

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In dieser von Pfarrer Strawe und einigen Zeugen unterzeichneten Urkunde, die in der Kapelle zu sehen ist, wurde folgendes festgehalten:

"Zum Dank für gnädigen Schutz an das Göttliche Herz Jesu und das Unbefleckte Herz Mariens wurde nach glücklicher Errettung aus Kriegsnot und aus den Händen der Henker des sogenannten III. Reiches dieses Heiligtum der Gottesmutter am 16. Juli 1945 mit hl. Messe begonnen, am 17. Juli mit Gebet der erste Stein gelegt durch den Schreiber dieses Protokolls, Pfarrer Heinrich Moritz Strawe, im Beisein des Maurers Wilh. Wacker, des Jos. Demerling, des Fuhrmanns Franz Wurm u. Jos. Wagner; Am 24. Juli 1945 wurde dieser Grundstein eingemauert in Gegenwart der oben genannten, sowie der beiden Maurer: Peter Kleine und Peter Stahl, des Joh. Kleine, Franz Rademacher, der Kinder Elisabeth Rademacher, Ludwig Heite, Gertrud Wagner, Franz Jos. Kleine, Josef Kleine und Johannes Wagner. Alle Werkleute, der Pfarrer, sowie die Zeugen vorliegenden Protokolls empfehlen sich dem frommen Gebete der Pilger, die dieses Heiligtum der Muttergottes am Engelsberg im Buchenhain aufsuchen, besonders aber dem Erbarmen des Herzens JESU und des Herzens Mariens.

"Neuenkleusheim, den 24. Juli 1945"