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Zeitliche Profess im Olper Mutterhaus

Geluebdeerneuerung Franziskanerinnen

 

 

 

Am Dienstag 6. Februar, dem Todestag der Gründerin Mutter Maria Theresia Bonzel (1905), hat Schwester M. Sulivan da Silva de Paula ihre Ordensgelübde für zwei Jahre erneuert.

Sie hat Kandidatur und Postulat in ihrem Heimatland Brasilien absolviert und viele Monate des Noviziates und der ersten zeitlichen Profess in Deutschland verbracht. Zurzeit macht sie eine Ausbildung zur Paramentenstickerin im Benediktinerinnenkloster Mariendonk.

Der Olper Pfarrer Clemens Steiling feierte die Heilige Messe im Mutterhaus mit den Schwestern. Musikalisch wurde dieser besondere Gottesdienst von einigen jungen Frauen aus der Mädchengruppe an San Damiano mitgestaltet. Lea Marie Wicker und Antonia Leber spielten auf der Querflöte zu Beginn des Gottesdienstes die „Gavotte“ von Michael Praetorius  und nach der Kommunion „Come, follow me“ von  J. Hilton. Michelle Neuschulte sang, mit Orgelbegleitung von Dieter Moers, das „Halleluja“ von Leonhard Cohen.

Nach der Predigt entzündete die Provinzoberin der Olper Franziskanerinnen Schwester Alexa Weißmüller die Professkerze für Schwester Sulivan und nahm die Profess entgegen. Darin geloben die Schwestern vor Gott und ihrer Gemeinschaft in Armut, Gehorsam und Keuschheit  zu leben nach der Ordensregel des Heiligen Franziskus und den Konstitutionen der Franziskanerinnen von der Ewigen Anbetung.

Nach dem sehr bewegenden Gottesdienst haben Schwestern und Gäste mit einem fröhlichen Abendessen dieses, nicht mehr sehr häufig zu erlebende Ereignis, im Refektorium gefeiert. Unter den Gästen wurde besonders herzlich Annika Zöll, Studentin in Bonn, begrüßt und als Kandidatin für die Olper Franziskanerinnen vorgestellt.

Gelbdeerneuerung Sulivan
Foto: Annika Zöll und Schwester Sulivan