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Neue Mutterhausoberin

Oberin der Franziskanerinnen Nach mehr als 23 Jahren, in denen Schwester Danielis Müller Oberin im Mutterhaus war, und zu einer wirklichen Institution geworden ist, ist sie nun abgelöst worden und darf es endlich ein wenig langsamer gehen lassen, wie man so schön sagt.

Neue Mutterhausoberin ist seit 1. April 2019 Schwester Johanna Bange.
Geboren 1955 in Sachsen Anhalt, hat sie nach Abschluss der Polytechnischen Oberschule, in Erfurt eine Ausbildung zur Erzieherin gemacht. 1976 ist sie in die Gemeinschaft der Olper Franziskanerinnen in ihrer Heimatstadt Oschersleben eingetreten. Nach den Jahren ihrer Ordensausbildung hat sie in Berlin Sozialpädagogik studiert und später eine Ausbildung in Themenzentrierter Interaktion absolviert. Nach dem Mauerfall wurde Sr. Johanna zunächst nach Paderborn und dann nach Köln versetzt und hat 28 Jahre lang in verschiedenen sozialen Brennpunkten beim SKM (Sozialdienst katholischer Männer) gearbeitet. Das waren unter anderem Einrichtungen für Obdachlose, für Roma und Sinti, in einer Siedlung mit Familienzentrum in Köln – Vingst. Im Provinzrat der deutschen Provinz, früher mit Sitz in Köln, heute in Olpe, ist sie in ihrer vierten Amtszeit. „Ich habe immer gespürt, dass ich einen Weg gehen will, der mich geerdet, zu Gott und den Menschen führen kann!“ sagt sie.

In einer Runde durchs Mutterhaus mit allen Schwestern, ging es an ihrem Einführungstag um die vielen Bereiche des Mutterhauses, für die die Mutterhausoberin letztendlich verantwortlich ist:
die Pforte und die vielen ankommenden Gäste und Besucher,
die Cafeteria und somit die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Hauses,
die Kirche und eine schön gestaltete Liturgie,
der Gebetsraum und der Speisesaal der Schwestern.
Mit einer munteren Kaffeetafel haben die Schwestern dann nochmals Sr. Johanna begrüßt und ihr einen guten Start in ihren neuen Dienst gewünscht.